18. Mrz, 2017

Transformation – wie du durch neues Wissen deine persönliche Entwicklung massiv antreibst

Heute möchte ich an Anlehnung eines Vortrages von Dr. Joe Dispenza, der weltbekannt wurde durch den Dokumentarfilm „Bleep – Down the Rabbit Hole“, über das Thema Transformation und echte Lebensveränderung bloggen. Auch wenn wir hier etwas zähe Kost vor uns haben, kann dieses Wissen dich auf eine komplett neue Ebene bringen. Vielleicht fragst du dich was dir dieses Wissen bringen wird? Es verändert alles, weil wir neu überdenken müssen wer wir wirklich sind und über welche Fähigkeiten und Möglichkeiten wir verfügen. Wir sind vielleicht die Generation, die mit einem Bein im alten Paradigma und mit dem anderen in einer völlig neuen Welt steht, voller neuer Möglichkeiten die uns als Mensch definieren. Jahrtausende altes Wissen über den Geist und modernste Wissenschaften geben sich die Hand und sorgen für ein schnelles emporsteigen auf der Leiter der Evolution.

Wenn man einen Samen in die Erde bringt wird daraus etwas erwachsen. Das einzige was man tun muss, ist, für die richtigen Bedingungen zu sorgen, für alles andere sorgt die Intelligenz des Lebens. Wachstum und Weiterentwicklung sind ein Lebensprinzip. Schaffst du in dir selbst die richtigen Bedingungen, dann brauchst du nur Vertrauen und alles wird sich auf natürliche Weise entfalten.

Unser Gehirn ist nicht dazu gemacht uns glücklich zu machen, sondern es soll unser Überleben sichern, Kampf oder Flucht. Glück, Liebe, Freude, Leidenschaft, Enthusiasmus und die vielen anderen positiven Gefühle sind Erzeugnisse des Herzens und der Seele. Wenn du in dir selbst Dinge säst wie Wut, Hass, Angst, Neid usw., was wird wohl daraus erwachsen? Wer Unkraut säht, braucht nicht auf einen Garten voller Blumen hoffen. Du kannst nur ernten was du gesät hast. Das nennt man Karma. Wenn wir uns zum positiven verändern möchten und den Weg der Persönlichkeitsentwicklung beschreiten, leben wir im Einklang mit den Prinzipien der Natur und des Lebens.

Der Wunsch nach Veränderung im Leben teilen viele Menschen miteinander. Doch jeder Versuch das Leben in andere Bahnen zu lenken, scheitert oft aus nicht erklärbaren Gründen. Und so fühlen sich viele in ihrer Haut gefangen, hilflos und als Produkt ihrer Vergangenheit, die zu jeder Zeit ihr Leben lenkt. Wir werden von Gewohnheiten, Gefühlen und Erinnerungen in unseren alten Mustern gefangen gehalten. Denn all diese Dinge sind nicht nur im Gehirn angesiedelt, sondern in unserem gesamten Nervensystem, einschließlich dem autonomen Nervensystem, das wir nicht bewusst ansteuern können. Das autonome Nervensystem steuert unsere Vitalfunktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Atmung, Körpertemperatur usw.

Alle schmerzlichen und auch guten Erfahrungen durch die wir unsere Identität definieren und die unseren Glauben und unsere Werte prägen, finden ihre Entsprechung in einem bestimmten Teil unseres Nervensystems und sind dort gespeichert. Das heißt, dass alleine durch den Versuch anders zu denken, keine echte Veränderung stattfinden kann, wenn wir nicht den Glauben über uns selbst, d.h. durch was wir unsere Identität definieren und unsere Werte, sowie die dazugehörigen Lebensregeln verändern. Unsere Überzeugungen (Glauben), an die wir uns oft so stark klammern und unsere Werte stehen in direkter Verbindung mit unserem limbischen System. Dieser Teil des Gehirns ist für unsere Emotionen verantwortlich und mitverantwortlich für die Regulierung des autonomen Nervensystems. Das heißt, dass unsere Überzeugungen auf körperlicher Ebene unsere Vitalfunktionen direkt beeinflussen. Das ist der Grund warum Placebos eine Wirkung aufweisen. Der Glaube an die Wirksamkeit verursacht eine Reaktion im limbischen System und der Körper greift auf seine eigene Apotheke zurück.

Das Gefühl für unsere Identität bezieht sich darauf, wer wir sind und zwar auf neurologischer, biochemischer (Hormone, Neuropeptide, Neurotransmitter) und sogar elektromagnetischer Ebene. Auf neurologischer Ebene steht unsere Identität mit der Gesamtheit unseres Nervensystems in Verbindung. Darüber hinaus wirkt sich unser Gefühl für unsere Identität auch auf unser Immunsystem, unser endokrines System (die Organe die Hormone produzieren) und weitere lebenswichtige Funktionen aus.

Eine Transformation unserer Identität wirkt sich unmittelbar, auf alle Systeme des Körper aus und kann tiefgreifende Veränderungen auf allen Ebenen hervorrufen.

Um so tiefgreifende und grundlegende Veränderungen herbeizuführen, muss man alles hinter sich lassen, durch das man sich bisher definiert hat, d.h. alle schmerzlichen Erfahrungen der Vergangenheit, die im Körper auf biochemischem und neurologischem Weg mit unser Identität verknüpft sind. Die schmerzlichen Erfahrungen, Gewohnheiten und alten Verhaltensmuster werden durch die Zeit (Vergangenheit), durch den Körper (biochemisch, neurologisch) und durch das Umfeld (Menschen, Orte, Situationen) in uns konstant gehalten. Echte Veränderung heißt, sich von diesen drei Kräften zu lösen. Dazu gibt es viele Methoden die miteinander kombiniert werden können, um ein vollständiges Reset, ein Zurücksetzen der Identität in einen Nullzustand zu vollziehen, von dem aus man sich im Anschluss komplett neu definieren kann.

Eine Veränderung auf Ebene der Überzeugungen, sowie der Identität ist einer der Gründe für viele Spontanremissionen (Wunder- oder Spontanheilungen) bei schweren Krankheiten oder bei Lebenstransformationen.

Warum Dankbarkeit den Körper heilt

In einer veralteten Sicht ist unser Herz eine mechanische Pumpe die das Blut durch den Körper schickt. Doch tatsächlich ist es so, dass unser Herz als eigenständiges Gehirn bezeichnet werden kann. Die sich entwickelnde Neurokardiologie weist nach, dass unser Herz eigenständig Informationen verarbeitet in einem Netz aus ca. 40000 Nervenzellen. Dieses Herzgehirn kommuniziert mit dem Gehirn im Kopf über das Nervensystem, das Hormonsystem und auf anderen Wegen.

Die Herzaktivität wirkt sich somit sehr tiefgreifend auf unsere Gehirnaktivität (Denken), auf den Hormonkreislauf und auf die Funktion der meisten wichtigen Organe aus und beeinflusst unseren physischen, emotionalen und mentalen Zustand. Das Herzgehirn ist durch die komplexe Verschaltung in der Lage völlig unabhängig zu agieren und kann sich erinnern, fühlen und spüren.

Unser Herz kommuniziert über biochemischem, neuronalem und elektromagnetischem Weg mit unserem Körper. Durch den Rhythmus des Herzschlags werden Signale über das autonome Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus) an den Körper gesendet. Bei ungleichmäßigem Herzrhythmus werden Signale über den Sympathikus an den Körper übermittelt, der dann mit der Ausschüttung von Stresshormonen (Adrenalin) reagiert. Ein kohärenter Herzschlag (kohärent bedeutet einheitliches, zusammenhängendes Muster) führt zur Entspannung.

Biochemisch beeinflusst das Herz unseren Zustand dadurch, dass es ebenfalls Hormone und Neurotransmitter (Botenstoffe) produziert.

Das Herz erzeugt ebenfalls elektromagnetische Felder die bis zu 5000 mal stärker sind als die des Gehirns und die man bis zu 3 Meter um den Körper herum messen kann. Wissenschaftler fanden heraus, dass dieses Feld elektromagnetischer Signale, bei einer weiteren Person die sich in unmittelbarer Nähe befindet, die Gehirnwellen beeinflussen kann. Aber dieses Feld wirkt sich natürlich auch auf unseren eigenen Körper aus. Über die elektromagnetischen Felder des Herzens werden ebenso Informationen übertragen, die sich auf andere Teile des eigenen Körpers und die Umgebung auswirken.

Durch Gefühle können wir Einfluss auf dieses Feld nehmen und das ist sogar messbar. Positive Gefühle wie Dankbarkeit wirken sich direkt auf die Herzkohärenz aus. Das bedeutet, dass der Herzschlag ein gleichmäßiges Muster aufweist. Diese Kohärenz erzeugt im ganzen Körper eine Kaskade positiver Effekte die sich in großem Umfang positiv auf unsere Gesundheit  und unser Befinden auswirken. Seit vielen Jahrhunderten wird Dankbarkeit in spirituellen Traditionen, wie dem Buddhismus, als grundlegender emotionaler Zustand in Meditationen, sowie in der alltäglichen inneren Haltung praktiziert.

Durch ein kohärentes elektromagnetisches Feld, das durch Dankbarkeit hervorgerufen wird, beeinflusst man auch seine Umgebung und seine Mitmenschen positiv und wirkt somit heilend auf die Umgebung.

Sind wir aber von Stresshormonen überflutet, wird uns keine Veränderung gelingen. Stress sorgt für eine Inkohärenz des Herzens und blockiert unser Nervensystem, sowie die Ausschüttung wichtiger biochemischer Verbindungen die den Körper heilen können. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol im Überfluss, haben schädliche Auswirkung auf Körper und Geist.

Veränderung der Gene durch neue Geisteshaltung

Die neue Wissenschaft der Epigenetik bestätigt das unsere Gene nicht unveränderbar sind, wie bisher angenommen, sondern das ganze Gensequenzen ein- und ausgeschaltet werden durch Einflüsse, die nicht direkt etwas mit den Genen zu tun haben wie eine bewusste Neuausrichtung unserer Geisteshaltung wie Gedanken, Gefühle, Worte oder auch Umweltfaktoren.

Was bedeutet das nun im Kontext tiefer Persönlichkeitsentwicklung und Transformation?

Wenn wir durch bestimmte Techniken und Methoden Einfluss auf unser Nervensystem, unsere Biochemie und unser Gehirn nehmen, können wir Veränderungen bis in die tiefsten Ebenen unserer körperlichen Existenz vollziehen. Was früher als genetischer Determinismus bezeichnet wurde, das bedeutet, das die Gene unveränderbar sind, kann über den Haufen geworfen werden und ist widerlegt.

Erzeugen verschiedener Gehirnfrequenzen durch Meditation, Mentaltraining und Hypnose

Ein weiteres Zugang zu tiefgreifender Veränderung sind die Frequenzen unseres Gehirns die durch EEG Messgeräte aufgezeichnet werden können.

Der Beta Zustand (Frequenzbereich) zeigt unser Tagesbewusstsein an, in dem wir eine nach außen gerichtete Wahrnehmung haben und logisch, prüfend und bewusst denken. Hochfrequente Beta Wellen treten bei Stress auf und sorgen für Unordnung im gesamtem Körper, der in diesem Frequenzbereich in den Kampf oder Flucht Modus wechselt.

Der Alpha Zustand ist mit einem entspannten, gelösten Bewusstseinszustand gleichzusetzen und das Tor zur Meditation. Er stellt den Übergang vom Tagesbewusstsein in tiefe Trance oder tiefe meditative Zustände die im Theta und Delta Bereich liegen. In den Alpha Zustand gelangen wir fast automatisch wenn wir unsere Augen schließen und uns entspannen.

Theta ist der Zustand in dem wir in das Reich der Magie der Veränderung eintreten. In dieser Frequenz ist der Körper in einem schlafähnlichen Zustand, doch der Geist ist hellwach. Im Theta Zustand werden wir nicht mehr durch die Erfahrungen der Vergangenheit mit den dazugehörigen Gefühlen unseres Identitätsbewusstseins, die im gesamten Nervensystem gespeichert sind, abgelenkt und können uns völlig neu erfinden und echte Veränderung einleiten. Der Körper herrscht nicht mehr über den Geist, der eigentliche Diener tritt nicht mehr als Herr auf. Durch mentales Training, Selbsthypnose und Meditation können wir lernen, die verschiedenen Frequenzen des Gehirns bewusst zu erzeugen.

Die Auswirkungen dieses Wissens, auf alle Bereiche unseres Lebens,  wenn es denn zur Anwendung kommt, sind gigantisch und nahezu fantastisch. Wir leben in Systemen, das heißt, das die Veränderung eines Teils des Systems, das komplette System verändert. Ändert sich ein Mensch grundlegend und tiefgreifend, hat das starke Auswirkungen auf sein Umfeld, sowohl positive als auch negative. Jeder entscheidet selbst welchen Einfluss er ausüben möchte. Alles beginnt in uns. Jede große Veränderung in Gemeinschaften, Kulturen oder global hat seinen Anfang in uns selbst. Wenn wir neues Wissen zur Anwendung bringen, können wir in Sachen Gesundheit, Heilung und Transformation kleine und große Wunder vollbringen.